Ausbildung Schamanismus Oldenburg Niedersachsen - Norddeutschland -Großraum Bremen und Hamburg




 

Warum denn gleich eine ganze Ausbildung in der Schamanischen Heilarbeit ?

Man kann doch auch ohne eine Ausbildung Kurse wie z.B.
Seelenrückholung oder Extraktion mal eben schnell belegen !
Oder?

 

Vorwort von Ruth-May

Mal ganz ehrlich, würden Sie ihren Nachbarn, der gerade Lampen anbringen kann, die gesamte Elektronik in ihrem Haus machen lassen – Ihm das zutrauen ? Nein, Sie würden jemanden beauftragen, der sowohl eine fundierte Ausbildung darin hat, als auch die entsprechende Erfahrung... und das ist gut so …

Ja, es ist wohl an der Zeit, dass jemand anfängt, seine persönliche Meinung, zu so manchen Praktiken und Angeboten im „Schamanischen Tun“, offen zu äußern. Das werde ich hier und jetzt tun.

Wie ich schon an anderer Stelle auf meiner Website geschrieben habe, kommt es für mich persönlich überhaupt nicht in Frage Schamanische Heilmethoden, wie z.B. Seelenrückholung oder Extraktion ohne eine fundierte Grundausbildung anzubieten und damit meine ich sicherlich nicht nur einen Basiskurs im Schamanischen Reisen. Leider wird dies jedoch in der letzten Zeit nur zu oft genau so angeboten.Teilweise auch noch mit anderen Heilmethoden vermischt.

Natürlich lassen sich die Kurse mit solchen Angeboten schnell füllen - gar keine Frage. Aber ich persönlich könnte sie nicht guten Gewissens und nicht mit meinem Verantwortungsgefühl Mensch und auch Tier gegenüber in dieser Form anbieten. Zu den Onlineangeboten möchte ich mich hier gar nicht erst äußern – ich glaube, das versteht sich wohl von selbst …

Meine Aufgabe als Ausbilderin in der Schamanischen Heilarbeit sehe ich darin , jene Menschen die zu mir kommen, so gut aufzustellen, dass sie nach der Ausbildung auch mit den Themen , die durch diese Arbeit wieder heraufgeholt werden, sorgsam und verantwortungsvoll umgehen können. Denn es braucht doch einiges an Selbstreflexion und Reife, um bei den betroffenen Menschen und Tieren diese Heilarbeit im vollen Umfang leisten zu können.

In all den Jahren, in denen ich die Schamanische Ausbildung anbiete, habe ich meine Schüler nach den Kurswochenenden Extraktion, Seelenrückholung, Sterbebegleitung oder Ahnenarbeit immer gefragt, ob sie es sich hätten vorstellen können, diese Arbeit bereits schon nach einem Basiskurs so durchführen zu können. Danach habe ich immer in völlig erstaunte und fassungslose Gesichter geschaut – alleine jene Gesichtsausdrücke waren mir schon Antwort genug.

Deshalb habe ich dieser uralten Heiltradition, dem Schamanismus, zu Liebe, meinen Schülern jetzt eine eigene Seite zu diesem Thema gewidmet, denn ich denke, diese können es auch gut beurteilen. Hier haben sie die Möglichkeit, ihre persönliche Meinung zu diesem Thema und auch ihre Erfahrung mitzuteilen.


Ein Beitrag zu diesem Thema von Gerda Schneider

Der Weg der schamanischen Ausbildung – ein langer Pfad des Übens und der Selbstentwicklung

Wie auch bei einigen anderen seit Urzeiten praktizierten und bis in die heutige Zeit überlieferten Philosophien, Ritualen, Heilmethoden… boomt das Geschäft mit dem Schamanismus.

Als ich mich entschloss, eine schamanische Ausbildung zu absolvieren, sah ich mich einer Vielzahl von Angeboten gegenüber: Kurze Ausbildungen von z. T. nur einem Wochenende – lange Ausbildungen in 10 einzelnen Abschnitten, verteilt über einen Zeitraum von 20 Monaten; Ausbildungen als Fernkurs, von zu Hause aus zu absolvieren –  Ausbildungen direkt vor Ort bei einem Lehrer/einer Lehrerin... Nach gründlicher Überlegung entschied ich mich für eine 10teilige Ausbildung vor Ort bei einer Lehrerin, und zwar für die schamanische Ausbildung bei Ruth-May Johnson auf dem Seminarhof „Die kleine Anderswelt“ im Ammerland.

Inzwischen liegen knapp 16 Monate Ausbildungszeit hinter mir, und ich habe festgestellt, wie gut und richtig meine Entscheidung war, mich auf diesem herrlichen Seminarhof unter Anleitung Ruth-May Johnsons dem Schamanismus in dieser ausführlichen Weise zu nähern, Schritt für Schritt in die schamanische Welt, die Anderswelt, einzutauchen, wichtige Erfahrungen zu sammeln.

Als ich erlebte, welch kraftvolle schamanische Heilmethoden es zum Beispiel gibt, die sich sehr tiefgreifend auswirken, weiß ich, wie verantwortungsvoll diese schamanische Arbeit ist! Und genau aus diesem Grunde ist es so immens wichtig, dass man die persönliche Reife für diese Arbeit besitzt, und diese Reife erreicht man Stück für Stück durch Üben und die fortwährende Selbstüberprüfung, sprich Achtsamkeit, Bewusstheit in Bezug auf die eigene Motivation, das Ego… Die persönliche Reife erlangt man im Laufe der Zeit durch die Arbeit an und mit sich selbst – und das geschieht nicht an einem einzigen und auch nicht an zwei Wochenenden!… Natürlich ist es für die schamanische Arbeit ebenfalls sehr wichtig, sich gut in der Anderswelt auszukennen und entsprechende Verbündete an seiner Seite zu haben, auch zu wissen, wie man sich verhält, wenn man auf Schwierigkeiten stößt, wie man sich schützen kann…

Wenn man diese elementaren Voraussetzungen soweit wie möglich erfüllt, dann kann man guten Gewissens auch schamanische Praktiken, wie z. B. Extraktion und Sterbebegleitung, durchführen sowie anderen anbieten.

Aus Gründen der Achtung und des Respekts gegenüber dieser wertvollen uralten Tradition und gegenüber ihren Lehrenden, und auch aus Gründen der Achtung und des Respekts dem Klienten und sich selbst gegenüber sollte man sich entsprechend verhalten.

Gerda Schneider




Ein Beitrag zu diesem Thema von Martina


Seelenrückholung - mal eben so...?

Aus meiner Sicht als Absolventin der fundierten Ausbildung bei Ruth gibt es dafür ein klares NEIN!

Ich erinnere mich noch gut an die Ausbildung - und natürlich war ich wahnsinnig gespannt auf diese besonderen Themen Seelenrückholung und Sterbebegleitung, die zum Ende der Ausbildung angesetzt waren.

Ich erinnere mich aber ebenso gut daran, wie anstrengend schon die ersten Wochenenden waren - wieviel sie in Bewegung setzten in meinem persönlichen Erleben und meiner Weiterentwicklung - und den vielen unerwarteten Erlebnissen in der Anderen Welt, die ich erst einmal begreifen musste... Es gab so viel zu beachten, ich musste meine Helfer kennen - und vor allem: ihnen vertrauen lernen - das alles brauchte Zeit und Training!

Es ist ja nun nicht so, dass man allgemeingültige "Straßenkarten" und "Wenn-Dann"- Lösungen präsentiert bekommt, die man einfach "nur abarbeitet"... Eher das Gegenteil ist der Fall !!! Jede einzelne Möglichkeit, die wir erlernten, warf noch mehr Rätsel und Fragen auf!

Jeder Teilnehmer hatte sein ganz besonderes Erleben bei jeder einzelnen Reise, die wir unternahmen - es gab ab und zu Ähnlichkeiten, aber die Unterschiede überwogen deutlich. Das bedeutete für mich, dass ich lernen musste, mich eigenständig und eigenverantwortlich in der Anderen Welt zu bewegen, dass ich meine Helfer und ihre Fähigkeiten, ihre Eigenarten und ihre Art mich zu unterstützen von Grund auf kennenlernen musste.. (wenn man mich in Papua-Neuguinea auf einer Insel ausgesetzt hätte wäre es sicherlich ähnlich gewesen) Man erkundet erst einmal das nähere Umfeld, lernt die Gegebenheiten und Mitbewohner kennen, die Schönheiten und Gefahren, und erst dann, wenn man sich in diesem Rahmen sicher bewegt startet man ins "Unbekannte"...

Ich weiß noch, dass ich am 4. und 5. WE eher mit Schrecken an die Seelenrückholung gedacht habe als mit Vorfreude! Es passierte so viel Unerwartetes bei den Reisen, dass ich einen Heidenrespekt entwickelt hatte - und den auch immer noch habe !!! - wenn ich in der Anderen Welt unterwegs war...

Außerdem ist es sehr wichtig, Schutzmassnahmen zu kennen und auch zu ergreifen, denn die Situationen, in denen sich Seelenanteile abspalten, sind selten schön und/oder angenehm. Und genauso findet man oft auch den Seelenanteil vor - in einer schwierigen, belasteten Situation... die man nicht so nah an sich selbst ranlassen sollte...

Was mir persönlich aber wirklich wichtig ist:

Wenn ich für eine andere Person eine Seelenrückholung mache, übernehme ich ein Stück weit Verantwortung für ihr weiteres Leben - denn ein integrierter Seelenanteil verändert (das ist ja auch der Sinn der Sache!) die Person. Verstehe ich mein Handwerk - dann ist alles gut! Dann kann ich die Verantwortung mit gutem Gewissen übernehmen. Weiß ich aber nur wenig und "probiere einfach ein bisschen rum", dann kann das unter Umständen belastende Folgen haben für die andere Person, die eigentlich Entlastung wollte...

Dies möchte ich selbst nicht erleben, wenn ich um Hilfe bitte - also tue ich selbst es auch nicht bei anderen!!!

Schamanische Reisen mit all ihren Erlebnissen macht man nicht einfach mal so - sie setzen eine Veränderung der eigenen Person, der eigenen Wahrnehmung und Einschätzung in Gang, die erst einmal angenommen und integriert werden muss, bevor sie sich festigt - und das braucht Raum und Zeit...

Martina




Ein Beitrag zu diesem Thema von Anja


Uns alle verbindet die Hingabe an den schamanischen Weg – sei es aus reinem Interesse an diesen jahrtausendealten Heilweisen oder aufgrund des Entschlusses, diesen Weg beschreiten zu wollen.

Als ich mich für die Ausbildung bei Ruth anmeldete, ging dieser Entscheidung ein sehr langer Prozess voraus. Schon immer rief mich der Schamanismus, doch etwas in mir wusste, dass die Zeit dafür noch nicht da, ich noch nicht „reif“ war. Auf einer USA-Reise 2016 erfuhr ich in Kalifornien eine Art Initiation und wußte: Nun ist es soweit.

Die Entscheidung, eine Ausbildung zu absolvieren, erfordert zunächst einen bestimmten inneren Reifegrad und eine ehrliche Bereitschaft bezüglich des Erkennens der eigenen Ego-Größe, erlittener Traumata, Verhaltensmuster und auch an diesen zu arbeiten. Für mich ist also der erste Schritt die Auseinandersetzung mit eigenen Themen, (wie oben bereits geschildert). Und dann erst folgt der nächste Schritt. Denn nicht nur das Praktizieren bedeutet ehrliche und verantwortungsbewusste Hingabe, sondern bereits das Erlernen, um auf einem starken Fundament zu fußen für eine eventuell angestrebte schamanische Arbeit mit menschlichen und tierischen Wesen.

„Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selbst kennt, ist weise. (...)“ sagte bereits zu Recht Laotse.

Der zweite und ebenso wichtige Aspekt bezieht sich auf die Dauer und Intensität der Ausbildung selbst! Es kann doch nicht sein, dass Mann oder Frau einen oder zwei schamanische Wochenendkurse absolviert (ich möchte sagen „abreißt“), und sich dann anmaßt, schamanisch arbeiten zu können mit Mensch und/oder Tier!!! So jemand handelt meiner Meinung nach ebenfalls äußerst fahrlässig. Was den Fastfood-Charakter in diesem Bereich angeht, scheinen dem allerdings nach oben hin keine Grenzen gesetzt zu sein. Mittlerweile tummeln sich im Netz unzählige dieser Angebote... Mir fehlen hier wirklich die Worte.

Wenn ihr Euch auf diesen Weg begeben möchtet oder bereits begeben habt, so wünschte ich mir, dass euch eine achtsame, gewissenhafte und verantwortungsbewusste Umgehensweise mit diesen heiligen Heilmethoden (nicht umsonst liegen „heil“ und „heilig“ dicht beieinander) selbstverständlich ist und oberste Priorität hat. Es gilt, einer Verramschung und einem Ausverkauf schamanischer Heilweisen entschieden entgegenzutreten und dem mit eigenem guten Beispiel voranzugehen. Das sind wir allen Wesen, den Spirits und nicht zuletzt dem Leben und uns schuldig.

Anja

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Schamanische Ausbildung ( Raum Niedersachsen -Bremen) Schwerpunkt Tier mit Ruth-May Johnson


... die Verbundenheit zu spüren öffnet unsere Herzen ...



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Basiskurs "Schamanisches Reisen"

Weitere Informationen unter info@tiercomm.de
Tel. Nr. : 04402-69 69 500
Mobil: 0176 34 93 0019 Ich simse sehr ungern.
Bitte schreiben Sie mir einfach eine E-Mai :o)).


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